+++ Diktatur ist, wenn der Bürger gezwungen wird, die Politik der Tyrannei als Erfolg zu feiern. Demokratie ist, wenn die Politik ohne den Bürger, seine Tyrannei als Erfolg feiert. +++

Montag, 8. April 2013

Und wer kontrolliert die Staatsdiener ?

"Bild - Nürnberg – Ärztliche Atteste, Kontrollen des Medizinischen Dienstes – die Bundesagentur für Arbeit (BA) sucht ganz gezielt nach Blaumachern unter Hartz-IV-Empfängern, die sich krankgemeldet haben!!
Eine neue interne Weisung der BA (liegt BILD vor) fordert die Jobcenter zu schärferen Kontrollen der Arbeitsunfähigkeit der Arbeitslosen auf. Bei Krankmeldungen sollen die Mitarbeiter auf „begründbare Zweifel an der angezeigten Arbeitsunfähigkeit“ achten. Überführten Blaumachern soll die Stütze gekürzt werden.
In einem 7-seitigen Papier nennt die BA Anzeichen für mögliche Blaumacher. Kontrolliert werden soll, wer:
• sich „auffällig häufig oder auffällig häufig nur für kurze Dauer“ krankmeldet.
• häufig am „Beginn oder am Ende einer Woche“ krank wird.
• Einladungen zu Meldeterminen beim Arbeitsamt wegen Krankheit versäumt.
• eine Maßnahme (z. B. Fortbildungskurse) oder einen neuen Job wegen Krankheit nicht antritt.
• sich krankmeldet, nachdem er bei einem Streit mit dem Sachbearbeiter seine Abwesenheit ankündigt oder keinen Urlaub genehmigt bekommen hat.
• am Ende des Urlaubs krank wird.
Auch Arzt-Attesten sollen die Jobcenter misstrauen, um Gefälligkeits-Krankschreibungen aufzudecken. So begründe eine Rückdatierung der Krankschreibung von mehr als 2 Tagen „ernsthafte Zweifel“. Das gelte auch, wenn die Folgebescheinigung einer Krankschreibung am selben Tag ausgestellt wurde wie die Erstbescheinigung.
Bei Blaumacher-Verdacht soll der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) eingeschaltet werden. Die MDK-Ärzte sollen die Hartz-Empfänger notfalls zu Hause untersuchen. Für seinen Einsatz bekommt der MDK vom Jobcenter zwischen 130 (bei Entscheidung nach Aktenlage) und 260 Euro (bei Hausbesuch) Honorar. Das sind 2 Drittel des Hartz-IV-Satzes von 382 Euro ..."

Wieder ein neuer Schachzug im Feldzug gegen Arbeitslose.
Das bundesdeutsche Regime ist sich im Kampf gegen von ihnen sogenannten,
 HARTZ4-Schmarotzer
für nichts zu schade. Man sorgt ja gleichzeitig für verbessertes Einkommen beim
medizinischen Dienst der Krankenkassen.
Wer ein etwas normal arbeitendes Gehirn besitzt,
kann sich anhand der Honorare leicht ausrechnen,
das es wieder einmal der Steuerzahler sein wird,
der für die staatlich verordnete Jobcenterinquisition aufkommen muss.

Nicht nur den krankschreibenen Ärzten wird unterstellt,
das sie Gefälligkeitskrankschreibungen ausstellen,
nein,
auch der HARTZ4bezieher wird mal wieder,
als allgemein-kriminell hingestellt.
Es ist schon erbärmlich, wenn man bedenkt,
das die selben,
die bestimmte Menschenrassen unter gesetzlichen Diskriminierungsschutz stellen,
und jede Kritik daran als Straftat gelten lassen,
gleichzeitig Millionen von Bürgern
in euthanasisch anmutender Art
öffentlich diffamieren und in auch mitunter in den Tot treiben.

Staatsdiener welche monatelang ihren "Krankheiten" fröhnen,
kurz vor dem Urlaub oder
danach mal ein paar Tage unter Stress-Symptomen "leiden",
die Montags liegen bleiben,
weil sie Sonntags zu viel gesoffen haben,
und am Mittwoch des Blauticket nachliefern,
werden in diesem Regime natürlich nicht offen an den Pranger gestellt
oder gar die Diäten oder das Gehalt gekürzt.

Auch die Ärzte der Krankenkassendienste sind natürlich
über jeden Zweifel erhaben,
sie vertreten ja die unfehlbaren Supermenschen
der jetzigen Parteiendiktatur.

Statt sich vom Propaganda-Apparat der Regierenden
gegen Arbeitslose aufhetzen zu lassen,
sollten sich die Bürger die das bezahlen müssen,
lieber mal die eine Frage stellen -

Wer liegt ihnen mehr auf der Tasche ?

Das Parteienkartell mit ihren mafiösen Strukturen,
mitsamt der im Interesse der Regierenden
geschaffenen zum größten Teil
vollkommen unnützen Verwaltungsinstitutionen
oder Arbeitslose die dafür,
ganz im Gegensatz zu den Staatsdienern und Repräsentanten
mal Abgaben geleistet haben
um Geld,
vom dem sich selbst als solidarisch bezeichnenden Staat,
zu bekommen ?

Kontrolle ja, aber dann für alle, die Geld vom Staat beziehen,
inklusive aller Beamten,
alle  Abgeordneten, alle Ministerien
alle in Staatlichen Scheinfirmen tätige,
an allen Schulen und Universitäten,
in der Forschung,
beim Militär, bei der Polizei
und vor allem in den Chefetagen der
Bundesagentur für Arbeit und in der Justiz
die so etwas entartetes, wie HARTZ4Gesetze
auch noch vollstrecken...

Wenn sich dieses Regime mit so viel Hartnäckigkeit
um die  Milliarden an Steuergeldern,
die von Konzernen, Banken und Reichen,
am Fiskus vorbei gemogelt werden, kümmern würde,
wie man es bei Arbeitslosen macht,
würden die HARTZ4summen wahrscheinlich
unter Peanuts abgelegt werden können.
Aber Seinesgleichen verfolgt man eben nicht.


Das Totschlagargument für die Krankmacher in der Politik
ist das Burnout-Syndrom,
wenn sie mal ein paar Tage Ruhe haben wollen.
Ganz schön dusselig.
Was hohl ist kann nicht ausbrennen...

Kommentare:

  1. Danke für diesen Artikel, er trifft den Nagel auf den Kopf!

    http://brdakut.wordpress.com/

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  2. fakt ist, daß hier eine längst geübte praxis nur noch in quasi gesetzesform gegossen wird. zumindest im ländlichen raum sind hausbesuche bei kranken hartzern, ermahnungen an ärzte von seiten sozi oder arge, austausch von daten zwischen behörden bereits seit jahren gang und gebe.

    das nur mal so zu den fakten. ansonsten vollste zustimmung zum artikel.

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  3. Gern gebe ich das weiter:

    http://norbertwiersbin.de/serie-hartz-iv-verstost-gegen-internationales-und-nationales-recht/

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  4. Das habe ich auch sehr gerne geteilt...

    https://plus.google.com/u/0/112516668759916375747/posts/asa74jpG4ZP

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  5. So wie es aussieht scheint es nicht nur die Hartz IV ler zu betreffen, sondern auch die ALG I er. Ich befinde mich derzeit in einer solchen Situation und erhalte Anrufe zu meinen Krankmeldungen. Hier stellt sich für mich die Frage, welche Fragen soll ich beantworten? Sie fragen z.B. warum man krank geschrieben ist. Lustig ist, dass diese Anrufe in kurzen Abständen erfolgen, mit immer denselben Fragen zu denselben Zeiträumen. Nach dem 3. Anruf wurd ich misstrauisch und hab beim Amt angerufen und gefragt, ob man zu getätigten Telefonaten keine Notizen machen würde. Man teilte mir mit, dass die Agentur für Arbeit solche Anrufe nicht tätigen würde, da sie dies auch nicht dürfen. Der med. Dienst wurde mir auch angedroht. Freu mich über jeden Besuch, hab ich kein Problem mit. Grund der Krankschreibungen ist allerdings auch am Telefon schon gut nachvollziehbar. Habe meine Krankenkasse über diesen Unsinn informiert. Was kann man noch tun. Bin ziemlich sauer, da es mich echt schlimm erwischt hat. Vielen Dank.

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