„Ein Volk, ein Reich, ein Führer“: Eklat im EU-Parlament
Straßburg news.at - Gleich zu Beginn der Sitzung des EU-Parlaments heute in Straßburg ist es zu einem Eklat gekommen.
Der britische EU-Abgeordnete Godfrey Bloom wurde des Saals verwiesen,
weil er sich weigerte,
sich für den Ausruf „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ zu entschuldigen.
Bloom hatte den Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, der bei der Debatte über die Zukunft der Euro-Zone samt jüngster dramatischer Entwicklung in Irland mehr Kohärenz der EU insgesamt einforderte, unterbrochen und den Nazi-Sager von sich gegeben.
Schulz reagierte empört und meinte, wie könne es sein, dass
„dieser Kollege durch den Saal läuft und brüllt ‚Ein Volk, ein Reich, ein Führer‘“.
Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Joseph Daul, forderte eine Entschuldigung Blooms:
„Es gibt Leute, die für weniger belangt wurden. Das ist nicht normal. Es fehlt nur noch,
dass da gesagt würde, Konzentrationslager, dann ist das Problem geregelt“, so Daul.
Nach dem Parlamentspräsident Jerzy Buzek den britischen Abgeordneten
vergeblich um eine Entschuldigung gebeten hatte, forderte er Bloom auf,
den Saal zu verlassen.
„Wir haben eine etwas andere Entschuldigung erwartet.“
Sonst war das doch immer der Joseph.....
Als Deutscher hätte der Mann jetzt ein paar Jahre Zeit,
sich im Namen des Volkes führen zu lassen.
Der Spruch selber ?
Alles nur eine Frage der Zeit, auf dem Weg dorthin sind sie ja schon....