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Samstag, 30. Oktober 2010

Bisphenol A und der nächtliche Frieden ist sicher

Endlich Wochenende
Da können wir über die Familienplanung nachdenken.
Auf zum Turn und Sportfest.
Wenn da nicht das "kleine Problem " wäre:
Plastikchemikalie Bisphenol A schädigt Fruchtbarkeit von Männern
Die Substanz steckt unter anderem in Lebensmittelverpackungen,
Zahnfüllungen, CD-Hüllen,
Baumaterialien oder in der Auskleidung mancher Babyfläschchen.
Der Stoff entweicht mit der Zeit in die Umwelt
und ist auch im Urin nachweisbar.
Die Chemikalie Bisphenol A (BPA) schädigt offenbar die Fruchtbarkeit von Männern.
Eine Studie in China zeigt, dass hohe BPA-Belastungen bei Männern die Samenqualität deutlich verschlechtern.

Forscher des US-Gesundheitsfürsorgers Kaiser Permanente hatten zuvor schon wiederholt bei amerikanischen Männern festgestellt, dass der Stoff,
der ähnlich wirkt wie das weibliche Sexualhormon Östrogen,
auch das Sexualleben beeinträchtigt.

Das zum Härten von Plastik genutzte BPA ist einer der meistverwendeten Industriestoffe mit weltweiten Umsätzen in Milliardenhöhe.

Die US-Forscher verglichen nun bei 218 chinesischen Arbeitern
die BPA-Werte im Harn mit der Samenqualität. Resultat:
Höhere Konzentrationen der Chemikalie steigerten das Risiko für
eine schlechte Samenqualität um das Zwei- bis Vierfache,
wie die Wissenschafter im Fachblatt „Fertility and Sterility“ schreiben.
Darunter litt sowohl die Konzentration der Spermien
als auch ihre zur Befruchtung wichtige Vitalität und Mobilität.
Etliche Forscher befürchten, dass von dem Bisphenol A
weitere Gesundheitsgefahren für Männer und Frauen ausgehen,
darunter Diabetes oder verschiedene Krebserkrankungen.(tt)

Also Männer unser Ruf ist gerettet.
Frauen haben Kopfschmerzen, wir:
"Schatz heute nicht,
ich habe Mineralwasser aus einer Plasteflasche getrunken,
nachdem ich mir die Zähne geputzt habe."

Der Rest, der sich am Hängepilli stört, noch einen Leitspruch mitgegeben:
"Ein alter Mann tut seine Pflicht er hängt ihn rein, mehr kann er nicht."
Auch die Vermutung "Die Beule in der Hose,
ist ein Schlüsselbund" ist damit widerlegt.
Es ist eine Chemokeule.

Wenn Sperma schon ein Plastekondom in Form von Bisphenol A trägt, sind die amerikanischen Ergebnisse dieser Forschung, nachzuvollziehen:
Psychische Störungen bei Jugendlichen weit verbreitet
Nach einer Studie haben in den USA 50 Prozent der Jugendlichen einmal eine psychische Störung erfahren, bei 20 Prozent soll dies schwerwiegend sein.

Glaubt man einer des National Institutes of Mental Health (NIMH), dann sieht es um die US-Jugend nicht gut aus. Für die in der Zeitschrift Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry erschienene Studie wurden landesweit 10.000 Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren befragt. Schwere emotionale und Verhaltensstörungen seien bei den Jugendlichen häufiger, so das Ergebnis der repräsentativen Umfrage, als weit verbreitete körperliche Probleme wie Asthma oder Diabetes.(heise)
Das Zeug lässt nicht alles durch, eindeutig.


Der Bundestag sieht das etwas anders und beruft sich auf Forschungen von 2006 und 2008

"Tolerierbare tägliche Aufnahmemenge" bei Bisphenol A nicht ausgeschöpft

Gesundheit/Antwort - 26.10.2009

Berlin: (hib/STO/HIL) Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht derzeit keinen Anlass für eine Änderung des von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgesetzten Wertes der ”tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge“ (TDI) für die Chemikalie Bisphenol A (BPA). Dies gilt laut einer Antwort der Bundesregierung (16/14142) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/14082) ”auch unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse“.Nach dem für BPA 2006 von der EFSA festgelegten TDI-Wert können Verbraucher den Angaben zufolge ein Leben lang täglich 0,05 Milligramm der Chemikalie pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen, ohne dass ein gesundheitliches Risiko besteht. Sowohl Erwachsene als auch Säuglinge und Kleinkinder schöpften ”den TDI für BPA aus dem Verzehr von Lebensmitteln bei weitem nicht aus“, heißt es in der Antwort weiter. Folglich resultierten aus der Aufnahme der Chemikalie über Lebensmittel ”keine nachteiligen gesundheitlichen Wirkungen“. Zu diesem Ergebnis komme die EFSA in einem Gutachten aus dem Jahr 2006 zu BPA, das 2008 nochmals bestätigt worden sei. Das BfR stimme mit dieser Einschätzung der EFSA überein. BPA wird unter anderem bei der Herstellung von Kunststoffen eingesetzt, die zum Beispiel in CDs, Plastik- oder Babyflaschen vorkommen.

Kommentare:

  1. wo bleibt der link auf die erwähnten studien? so kann man diesen artikel keinen seriösen medizinern vorlegen, der landet gleich im müll!!!!

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  2. Und wo bleibt der Anstand, hier Forderungen zu stellen ? Einfach mal lesen was da steht und die Hyperlinks anklicken. Dann eine Suchmaschine benutzen...und die Studien selber suchen.
    Das hier ist eine Website und kein privater Auftragssuchdienst für Forschung.
    Ausserdem einfach "Was will der denn von uns" lesen.....

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