+++ Diktatur ist, wenn der Bürger gezwungen wird, die Politik der Tyrannei als Erfolg zu feiern. Demokratie ist, wenn die Politik ohne den Bürger, seine Tyrannei als Erfolg feiert. +++

Samstag, 30. Oktober 2010

Zensus2011 - Widerstand zwecklos

Zensus 2011 auch gegen den Willen der Mehrheit
Der Staat macht ernst. Die Vor-Befragungsformulare sind verschickt.
Im Mai 2011 beißt die Datenkrake richtig zu.
Wofür ist der Zensus gut
"Im Grunde funktionieren die politischen Entscheidungen für Deutschland so ähnlich wie die Entscheidungen in einem privaten Haushalt: Der Überblick muss behalten werden, sonst kauft man schnell zu viel, zu wenig oder etwas Falsches ein."
So erklärt der Staat seinen Pöbeln die Wichtigkeit.
Die politschen Entscheidungen werden in Deutschland aber nicht wie in einem Haushalt getroffen.
Obwohl die BRD eine GmbH ist mit einer Haftungssumme von rund 25.500 Euro, wird auch nicht unternehmensmäßig kalkuliert oder gewirtschaftet.
Die Haftungssumme ist  ein Hohn und das wissen sie.
Private Haushalte verfügen über beschränkte Mittel.
Der Staat in seiner Arroganz verschafft sich,
durch von ihm selber entworfenen Gesetzen, unbeschränkte Mittel.
In Form von Steuern,
obwohl sie sich selber nur als Dienstleitungsunternehmen sehen.
Ich kenne sonst keine GmbH,
die eine Wertschöpfung in Form von Steuern erheben kann.

Die gesamten Kosten werden sich  auf 710 Millionen Euro belaufen,
wobei 180 Millionen Euro auf die vorbereitenden Arbeiten und
530 Millionen Euro auf die Durchführung des Zensus entfallen.
Von den Gesamtkosten von 710 Millionen Euro entstehen
85 Millionen Euro beim Statistischen Bundesamt und 625 Millionen Euro in den Ländern.

Das ist doch ein ganz netter Zuschuss für die Statistischen Ämter zum regulärem Butget,
wenn man bedenkt, das sie auch ohne diese Erhebung extreme Lohnkosten verursachen.
Das ist dann wohl ein Überstundenzuschlag, ohne Überstunden,
wobei die Arbeitszeit einfach mal etwas mehr genutzt wird.

Da der Staat inzwischen auch mit Bürgerdaten Handel betreibt,
spielt der Zensus im Endeffekt wohl auch Milliarden wieder ein.

Von Steuergerechtigkeit fehlt auch jede Spur.
Stellen an denen Steuern zu holen wären, in den Großkonzernen,
werden steuerlich bevorzugt, entlastet und protegiert.
Sobald in Deutschland irgendwo vom Staat über die Verhältnisse gelebt wird,
und das wird an allen Stellen gemacht,
optimiert der Staat auch die Wirtschaftlichkeit der Einnahmequellen im einfachem Volk.

Der Zensus 2011 ist nichts anderes als eine strategische Optimierung der Steuerquellen
und gleichzeitig ein weiterer Schritt auf dem Weg zum gläsernem Bürger, dank ELENA.

Trotz aller Proteste wird weiter diktiert:

"Sachsens Datenschützer kritisieren geplantes Verfahren bei Volkszählung"

Dresden. Vor dem Startschuss für die Volkszählung in Sachsen sehen Sachsens Datenschützer noch Klärungsbedarf. Sie kritisieren unter anderem den geplanten Umgang mit den Fragebögen und deren Auswertung durch eine Privatfirma.

"Das Volk wird gezählt"

Nächstes Jahr darf sich Freiburg so richtig als Teil der Europäischen Union fühlen. In deren Mitgliedsländern nämlich gibt es 2011 eine Bevölkerungs-,...

"Nur wenige Bürger werden befragt"

Die Vorbereitungen für die Volkszählung im kommenden Mai sind in vollem Gange. Schon bald sollen die ersten Briefe unterwegs sein.

"Hysterie nein – Wachsamkeit ja" 

Der Zensus 2011 wirft seine Schatten voraus: Ab November versenden die Statistischen Landesämter Fragebögen an rund 17 Millionen Bundesbürger. Datenschützer...

"Oberhavel rüstet sich für das Projekt Zensus 2011"

Der 9. Mai 2011 ist das Ziel. Dann soll die Befragung von rund 35 000 Einwohnern von Oberhavel beginnen, um statistisch die Frage zu beantworten: Wie und wo...

"Religionszugehörigkeit bedeutsam"

Bei der Volkszählung im Mai 2011 wird die Religionszugehörigkeit zweifach erfragt.

"Ausgleich für Zensus 2011"

Die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen fordern die Landesregierung auf, den Kommunen die Kosten für die Datenerhebung im Rahmen des Zensus...

"Sorge um Datenschutz"

Schon bei der Wahl des Bundespräsidenten erlaubten sich ostdeutsche FDP-Abgeordnete eine eigene Meinung.

"Karlsruhe schmettert Verfassungsbeschwerde ab"

"Datenschütze und Bürgerrechtler müssen ein Karlsruhe eine schwere Schlappe einstecken."

"Verfassungsbeschwerde erfolglos"

Mit großem Tamtam hatten Bürgerrechtler in Karlsruhe gegen die Volkszählung 2011 geklagt.


Alleine diese geringe Auswahl von Artikeln, verdeutlicht,
das diesen Staat nichts und niemand an seinen Vorhaben hindern kann.

Zensus2011 ist nur die Vorbereitung für das
ELENA-Verfahren
Diese Volkszählung wird alle persönlichen Daten, alle persönlichen Lebensverhältnisse
wie Religionszugehörigkeit, Wohnung und Haus und deren Ausstattung,
Umzüge, Arbeitswechsel mit Gründen, Fehlzeiten, Abmahnungen und mögliches „Fehlverhalten“, Wohnorte, Telekommunikationsnummer und
steuerrelevanten Daten eines jeden Bürgers erfassen,
und dieses für diverse Verwaltungen, Zentral in einer Datenbank zur Verfügung stellen.
Auch gesundheitlich relevante Daten fließen voraussichtlich in die Datenkrake.
Diese Daten sammelt dann die Datenbank für die
Elektronische Gesundheitskarte
Um die Fehlzeiten in ELENA zu belegen,
müssen die Krankendaten dort notgedrungen einfließen.

Noch ist ELENA nicht fertig. Dafür wird Zensus2011 gebraucht.
Dann hat Frau von den Laien, ganz viele Daten um ELENA nachzubessern.
Bestimmt nicht zum Wohle des Volkes.
Die bürgerliche Transparenz muss gewährleistet werden.

Nachtrag 05.2011
Die Vermieter werden gezwungen, die Namen ihrer Mieter mitzuteilen.
Somit werden diese wohl auch befragt werden.
Die Auskunft erfolgt nicht aus Bosheit der Vermieter.

Um die Angaben der Vermieter zu prüfen, werden dann wohl die Mieter befragt.

Die Auskunftsverweigerung wird mit Bußgeld geahndet.

Gleiches gilt für die, von Volksbefragern aufgesuchten, Mieter.

Immerhin, die Auskunft nach der Religion ist freiwillig und die Verweigerung straffrei.

Eine sehr interessante Frage bei der Volkszählung ist sinngemäß:
"Sind sie in der Lage, innerhalb der nächsten 14 Tage eine Arbeit aufzunehmen ?"

Jeder der Leistungen vom Staat bezieht,
sollte sich hüten das mit "nein" zu beantworten.

Bei der "Geheimhaltung" von Bürgerdaten könnte es sein,
das sie in ein paar Tagen,
einen Bescheid über Totalsanktion von "Ihrer Arbeitsargentur" erhalten.

Denn was für einen Zweck erfüllt so eine Frage, in einer Volkszählung ???


Die wahre Kunst der Politik besteht darin, ein Volk welches im Faschismus lebt,
soweit zu manipulieren, das die Staatsbürger denken, das ist Demokratie.
@CO²

Kommentare:

  1. Faschismus ist nicht die ganz richtige Formulirung. Es ist einfach gesagt Staatsterrorismus.

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  2. Hallo! Ich habe gerade mal nachgefragt. Es ist offenbar erlaubt die Namen der Mieter nicht zu nennen.

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  3. Es sind bis zu zwei Mieternamen anzugeben. Null ist zweifellos auch bis zu zwei.

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