+++ Diktatur ist, wenn der Bürger gezwungen wird, die Politik der Tyrannei als Erfolg zu feiern. Demokratie ist, wenn die Politik ohne den Bürger, seine Tyrannei als Erfolg feiert. +++

Dienstag, 8. Februar 2011

Merkels Versprecher an Ägypten

Der Versprecher für einen Verbrecher
"Zeit-online" Bundeskanzlerin Angela Merkel hat selbst erlebt, was es heißt, in einer Diktatur zu leben. Sie war dabei, als ein Regime von Demonstranten ins Wanken gebracht wurde. Vermutlich kann sie sich wie nur wenige Staatschefs in der westlichen Welt in die Menschen auf Ägyptens Straßen hineindenken."
Diese Formulierung ist absolut falsch. Frau Merkel war nie mit der wirlichen Willkür der DDR konfrontiert. Auf Grund ihrer geheuchelten Systemtreue und ihrer protegierten Herkunft ist sie bis heute nicht in der Lage,
sich in irgendetwas herein zu denken.
Alles was die Dame gemacht hat, sie ist auf den fahrenden Zug des Mauerfalls aufgesprungen. Als die Partei, welcher sie 1989 beigetreten ist, ihr nicht die Öffentlichkeit brachte, welche sie sich versprochen hatte, integrierte sie sich in die West-CDU und statt "Freundschaft" für ihre FDJ zu schreien und sich weiter für die Ideologie, welche sie bis dahin vertrat, weiter zu profilieren, kroch sie den CDU-Spitzen in den Allerwertesten.
Sie merkte das ihr Kahn, die DDR unterging.

Äußerungen Merkel auf dem Sicherheitsgipfel:
Die Kanzlerin versprach den Protestierenden in Ägypten ihre Unterstützung. "Wer wären wir denn, wenn wir nicht den Menschen zur Hilfe kämen", sagte Merkel. "Wir sind die Nachbarn der nordafrikanischen Küste." Deswegen werde die EU-Außenbeauftrage Catherine Ashton nach Ägypten reisen. Merkel sagte, sie habe auch mit der US-Außenministerin Hillary Clinton über die Lage in Nordafrika und der arabischen Welt gesprochen. Die Vereinigten Staaten und Europa wollen bei der Lösung enger zusammenarbeiten, sagte Merkel.
Merkel kündigt eine westliche Lösung für die ägyptischen Demonstranten an, wobei sie gleichzeitig vor Einmischung warnt:
Merkel riet dem Westen zudem, sich nicht zu stark in die innerägyptischen Ereignisse einzumischen. Sie und ihre Mitstreiter hätten sich 1989 manchmal auch über Berater aus Westdeutschland geärgert, die der ostdeutschen Demokratiebewegung erklären wollten, dass sie alles anders machen müsse.
Eine Lösung zur Zufriedenheit des Westens ist ohne direkte Einmischung überhaupt nicht möglich.
Merkel hat schlicht getan was sie immer tut. Sie lügt.
Die Einmischung des Westens inklusive Israel ist absolut nicht mehr zu übersehen.

Mubarak wird als zuverlässiger Partner der westlichen Demokratie betitelt.
So sieht dessen Religionsfreiheit aus:


In der Bundesrepublik meint er demnach sieht "Freie Fahrt für freie Bürger"
so aus:


Auch Westerwelle bezeichnet Mubarak und sein Regime als Partner, wohingegen Menschenrechtsgruppen Mubarak und sein Regime anders sehen:
Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch stellt in einem jüngst veröffentlichten Bericht fest, dass Polizeibeamte Folter und Misshandlungen routinemäßig und vorsätzlich einsetzen, in gewöhnlichen Kriminalfällen, wie auch gegen Dissidenten und politische Gefangene, um Geständnisse oder andere Informationen zu erzwingen oder einfach, um Inhaftierte zu bestrafen.
Human Right Watch zufolge herrscht für Folter in Ägypten nahezu Straflosigkeit – am allerschlimmsten bei der ägyptischen Staatssicherheit, einer Abteilung des Innenministeriums, die für die Überwachung politischer Dissidenten verantwortlich ist.
Die Marionetten des Westens stellen sich auf die Seite von Massenmördern, indem sie weiterhin die Regierung Mubarak und jeden der ihr bisher angehörte unterstützen.
Das "neue Parlament" besteht nach wie vor nur aus Greisen, obwohl die ägyptische Jugend für ihre Freiheit auf die Straßen ging.
Der Westen befürchtet eine Islamisierung von Ägypten.
So wie der Westen sich derzeit benimmt, bei der Duldung von Verbrechen gegen die Menschen dort,
treibt er selbst die Massen in diese Richtung.
Der Westen erspart Ägypten und dem ganzen nahen Osten so wenigstens die Hassprediger.

Die Liste der Todesopfer in Ägypten
Mindestens 297 Personen wurden seit Ägyptens Anti-Regierungs-Aufstand vor zwei Wochen begann, getötetsagte US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch The Associated Press "am Montag.
In der Liste sind bisher 136 Menschen erfasst, die durch staatliche Gewalt bei den Demonstrationen um`s Leben kamen. Sie wird ständig aktualisiert.

Wo bleibt das westliche Gebrüll nach Gerechtigkeit ?
Einen Saddam Hussein hat man gehängt obwohl er nur tat was der Westen ihm auftrug.
Wer aber schreit nach einem Strick für Mubarak ?
Von denen keiner, sonst müssten sie sich daneben hängen....

Kommentare:

  1. Danke für diesen Beitrag. Ich verstehe und teile Ihre Enttäuschung.

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  2. Sollte wirklich der EU Zusammenbruch mit Eurocrash und damit verbundenem Verlust der Ersparnisse aller Bürger, wie in diversen Blogs schon gemunkelt, in Kürze eintreten, dann werden einige Eliten Saddam folgen. Und dann wird auch kein Gestammel wie bei Erich helfen:
    Aber, aber, ich liebe euch doch alle.

    LG Jochen

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