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Dienstag, 8. März 2011

Strom: Verbraucher zahlen 1,3 Milliarden Euro zu viel

Falschberechnung der EEG-Umlage: Strom: Verbraucher zahlen 1,3 Milliarden Euro zu viel

(RP)Die deutschen Privathaushalte zahlen in diesem Jahr 1,3 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Grund hierfür ist eine zu hohe EEG-Umlage, wie das Verbraucherportal Verivox am Montag in Heidelberg erklärte. Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien, deren Höhe sich unter anderem nach dem Zubau mit Solaranlagen bemisst, war zum Jahreswechsel von 2,047 Cent auf 3,530 Cent angestiegen.
Weil aber 2010 weit weniger Photovoltaik-Anlagen entstanden als zunächst angenommen, fiel die Umlage um rund 0,8 Cent je Kilowattstunde zu hoch aus, die das Verbraucherportal mitteilte. Eigentlich hätte die EEG-Umlage demnach nur auf 2,7 Cent steigen dürfen. Auf die 40 Millionen Haushalte in Deutschland hochgerechnet ergebe das 1,3 Milliarden Euro Mehreinnahmen für die Stromkonzerne.

Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 kWh haben sich die jährlichen Stromkosten damit um 69 Euro auf durchschnittlich 992 Euro pro Jahr erhöht. Wäre die EEG-Umlage nur auf 2,7 Cent pro Kilowattstunde angestiegen, hätte sich der durchschnittliche Kilowattstundenpreis lediglich um 3,4 Prozent auf 23,86 Cent erhöht. Der Musterhaushalt hätte somit nur rund 31 Euro pro Jahr mehr bezahlen müssen.
"Ob es sich bei der Fehlprognose um Absicht oder einen Rechenfehler handelt, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. In beiden Fällen ist das Resultat eine unnötige Milliardenbelastung privater Haushalte zugunsten der Energiewirtschaft“, so Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Es sei vorgesehen, den Verbrauchern das zu viel gezahlte Geld bei der EEG-Umlage für 2012 anzurechnen, sagte eine Verivox-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

Damit gewährt sich die Energiewirtschaft ungefragt "einen zinslosen Kredit" in Höhe von 1,3 Milliarden.

Bei den Steuergeschenken durch die Merkelmafia, haben diese ja auch noch lange den Rachen nicht voll.
Das ist wohl inzwischen ein Gewohnheitsrecht.
Wehe dem Bürger, der mal eine Rate von 10€ nicht zahlt.... dann wird`s zappenduster.
Das der Fiskus 200 Millionen Steuern mehr dadurch eingenommen hat, es also 1,5 Milliarden sind, schreiben die Medien natürlich nicht.

übrigens:
meinen weiblichen Leserinnen, wünsche ich alles erdenklich Gute zum Frauentag.

Kommentare:

  1. Danke :-) (für die Glückwünsche)

    Es ist echt eine Frechheit.. Wir haben bisher 127 Euro Strom/monatlich zahlen dürfen, für letztes Jahr sollen wir 16 Euro nachzahlen (worüber wir uns freuten, da wir sonst weit mehr nachzahlen mussten) und sollen jetzt 150 Euro im Monat zahlen. Ich glaub, es hämmert. Das ist doch alles nicht mehr normal, oder??? Zumal wir Aufstocker sind und uns das mal nicht eben so aus dem Ärmel schütteln können.

    Jetzt wechseln wir den Anbieter. Ich finde es echt frech, wie die Bürger nur noch abgezockt werden von diesem Staat. Und ich hoffe (ja, da bin ich guter HOffnung) das die Leute immer mehr aufwachen und merken, was hier vor sich geht. Und dass sie sich das alles nicht mehr bieten lassen.

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  2. Die Zappenduster-Grenze ist noch zu hoch gesteckt: Schon bei 8 € Zusatzbeitrag, die der Krankenkasse verweigert werden, gehen die Daten des Sünders an die Hauptzollämter, die dann das Gewand des Vollstreckers überstreifen und den Lohn pfänden. Freuen wir uns auf den nächsten Zusatzbeitrag zur Finanzierung der Vollstreckungskosten. lg Frieda

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  3. @ Anonym Bei der nächsten Wahl auf alle Fälle wählen gehen : Sonstige (ich meine damit nicht die NPD)!! Die werden es auch nicht schlechter machen können. Danke

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  4. Hallo Frieda Der Zusatzbeitrag kommt jetzt bestimmt !! Wenn das hier ein Bundestagler liest, wird Deine geniale Idee sofort mit Auszeichnung eingeführt werden. Bewirb Dich doch als Berater für Berater der beratenden Beraterberater der Oberpommeranze :-) Danke für den "Vorschlag":-)

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  5. @kohlendioxid: wir gehen immer wählen :-) (in der Hoffnung, dass sich irgendwann einmal was ändert *seufz*)

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  6. Öffnet sich hier gerade eine Türe zu neuer Freiheit?
    http://klarblick.blogspot.com/search?updated-min=2011-01-01T00%3A00%3A00%2B01%3A00&updated-max=2012-01-01T00%3A00%3A00%2B01%3A00&max-results=17
    Werds heute Abend mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Jochen

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  7. Sorry kohlendioxid, konnte ja nicht ahnen, dass Bundestagler sogar des Lesens mächtig sind!? lg Frieda

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  8. @ Frieda, sorry ich habe Bundestagsvorlesungszeitarbeiter gemeint...

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  9. @Anonym Hoffen und harren hält viele zum narren :-) Danke

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  10. Mion Jochen
    Geht auch kürzer. :
    http://klarblick.blogspot.com/2011/03/burger-stehen-auf-die-neue-politische.html
    Eine Türe zu neuer Freiheit mit sarrazinschen Lebensweisheiten wird im Endeffekt nichts anderes als das was wir jetzt haben. Nur das auch religiöse Minderheiten verfolgt werden könnten.
    Soll jeder glauben wass er will, wo er will.
    Aber in der Politik hat Religion absolut nichts verloren und sollten von der Politik auch alle gleich behandelt werden. Wenn Religion nicht mehr in der Politik hetzten dürften, würde der Menschheit eine Menge Elend erspart bleiben.
    Schade das sich gute Ideen immer irgendwo an hetzende Spastmaten haftet. Danke

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